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Businessplan ist essenziell für Firmengründer
Rund 20 Interessierte waren zum ersten Informationsabend des Handels- und Gewerbevereins (HGV) zum Thema “Oberndorfer Gründerpreis” ins Hotel-Restaurant Wasserfall gekommen. Gründungsberater Frank Radynski gab Tipps zur Unternehmensgründung.
HGV-Vorsitzender Rüdiger Kirn stellte heraus, dass durch den ausgelobten Gründerpreis – bundesweit der erste, der von einem lokalen HGV ausgeschrieben wird – die Wirtschaft Oberndorfs angekurbelt werden solle.
Bei den Informationsveranstaltungen, die bis 31. März 2012 veranstaltet werden, sollen Unternehmensgründer Ratschläge für ihre Vorhaben erhalten.
Am ersten Abend stand das Thema “Businessplan und Bankgespräch” im Mittelpunkt. Frank Radynski fragte, wozu ein Businessplan gut sein solle. Und machte klar, dass es nicht erfolgversprechend sei, beispielsweise einen Urlaub gründlicher zu planen als eine Existenzgründung. Der ausführliche Geschäftsplan sei eine Bringschuld des Gründers, aus dem ein Kreditgeber schon die wichtigsten Kennzahlen ablesen könne.
Hinter jeder Zahl habe hier eine konzeptionelle Überlegung zu stehen, riet Radynski dem Publikum. Der Plan habe aber auch die Aufgabe, andere, vor allem Geldgeber, von dem Vorhaben zu überzeugen und biete zudem die Möglichkeit zur Erfolgskontrolle. Der Businessplan, so Radynski, müsse aber, besonders bei technikorientierten Vorhaben, auch einem Laien verständlich sein.
Genaue Überlegungen zu rechtlichen Rahmenbedingungen, dem Produkt, der Branche, den Mitbewerbern, den Kunden, dem Marketing und Vertriebskonzept, der Unternehmensleitung, der Personalplanung, der Rentabilitätsvorschau und der Liquiditätsplanung machen die Erstellung eines Gesamtplans unerlässlich. Tipps für das Bankgespräch, das sehr sorgfältig vorbereitet werden soll, rundeten das Thema ab.
Wie wichtig ein profunder Geschäftsplan ist, umschrieb der Referent mit dem Satz: “Unternehmensführung ohne Businessplan ist wie ein Blindflug in den Alpen”.
(Quelle: Schwarzwälder Bote vom 27.10.2011)
